In der Heerschar der Siegerin in allen Schlachten Gottes

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In dieser Endzeit, in welcher der apokalyptische Kampf zwischen Licht und Finsternis seinem Höhepunkt und der Entscheidung zuläuft, muss auf der ganzen Welt die einzigartige Stellung der allerseligsten Jungfrau Maria erkannt werden. Die Immaculata ist die Siegerin in allen Schlachten Gottes. Sie ist am Horizont unserer Epoche als das große Zeichen der Rettung und des Heils erschienen (vgl. Offb 12,1), weil der Herr es in seiner barmherzigen Vorsehung so bestimmt hat.

Denn der Höchste hat „Maria zur Gebieterin über Himmel und Erde gemacht, und sie zur Führerin seiner Heerscharen, zur Schatzmeisterin seiner Reichtümer, zur Ausspenderin seiner Gnaden, zum Werkzeug seiner großen Wunder, zur Erlöserin des Menschengeschlechtes, zur Mittlerin der Auserwählten, zur Vernichterin der Feinde Gottes und zur treuen Genossin seiner Herrlichkeit und seiner Triumphe erhoben.“[1]
Dazu stellt der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort fest: „Gott will also Maria, das Meisterwerk seiner Hände, in den letzten Zeiten offenbaren und verherrlichen“.[2]
Sie, die Morgenröte unserer Erlösung, geht dem herrlichen Aufgang der Sonne des Heils voraus. So gilt der wahren Marienverehrung der berühmte Satz: Ut adveniat regnum tuum, adveniat regnum Mariæ!

Die Immaculata „hat im Verein mit dem Heiligen Geiste das Größte hervorgebracht, was es je gegeben hat und geben wird, nämlich den Gottmenschen. Daher wird sie auch die größten Dinge hervorbringen, wenn die letzten Zeiten kommen werden.“[3] In unseren Tagen also, in denen sich der Satan als vermeintlicher Gewinner aufspielen will, da er die Schlüsselpositionen der Antikirche und der Welt kontrolliert, gibt uns der Blick auf die allerseligste Jungfrau Maria das wahre Verstehen: Sie wird der Schlange und ihrem gesamten Anhang die vollständige und endgültige Niederlage bereiten! „Maria soll deswegen mehr als je zuvor in ihrer Barmherzigkeit, Macht und Gnadenfülle gerade in den letzten Zeiten erkannt und geliebt werden […] Schließlich soll Maria der Schrecken der Dämonen und ihres Anhanges werden, gleich einem in Schlachtordnung aufgestellten Heere, und zwar gerade in den letzten Zeiten, weil der Satan wohl weiß, dass ihm dann nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht, um die Seelen zu verderben, und er daher seine feindlichen Anstrengungen und Angriffe von Tag zu Tag verdoppeln wird.“[4]

In dieser Perspektive versteht man noch besser, wie einzigartig die Sendung unserer himmlischen Königin im Heilsplan Gottes für uns Menschen ist, wie es im Protoevangelium deutlich beschrieben ist (vgl. Gen 3,15): „Hauptsächlich von jenen letzten grausamen Angriffen des Teufels, welche sich bis zur Herrschaft des Antichrist von Tag zu Tag vermehren, ist jene erste und berühmte Weissagung und jener Fluch Gottes zu verstehen, der schon im irdischen Paradies gegen die Schlange geschleudert wurde. […]  Die furchtbarste und stärkste Gegnerin, welche Gott dem Satan gegenüberstellen konnte, ist Maria, die gebenedeite Jungfrau und Mutter des Erlösers. Gott verlieh ihr schon vom Paradiese an […] so große Macht, um diesen stolzen und ruchlosen Geist zu besiegen, niederzuwerfen und zu zertreten, dass dieser Maria mehr fürchtet als alle Engel und Menschen, ja in einem gewissen Sinn sogar mehr als Gott selbst. […] Es soll […] besagen, dass Satan in seinem Hochmut unendlich mehr leidet, von einer geringen und demütigen Magd des Herrn als von diesem selbst besiegt und bestraft zu werden, und dass ihre Demut für ihn vernichtender wirkt als die Allmacht Gottes.“[5]

Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort verdeutlicht die erhabene Stellung der siegreichen Jungfrau mit folgender Erklärung: „Die Macht, welche Gott aus freiem Willen Maria hat einräumen wollen, ist so groß, dass sie dieselbe Macht wie Gott zu haben scheint, und ihre Bitten und Gebete sind bei Gott so mächtig, dass sie ihm als Befehle gelten trotz seiner Majestät, die niemals dem Flehen der geliebten Mutter widerstehen kann“.[6]
Deshalb zittert die ganze Hölle vor der Immaculata! Sie ist die unüberwindliche Führerin der himmlischen Heerscharen. Der hl. Alfons Maria von Liguori sagt dazu: „Maria ist nicht bloß die Königin des Himmels und der Heiligen, sondern auch die Herrin über die Hölle und die Teufel, weil sie diese durch ihre Tugenden heldenmütig überwunden hat.“[7]
Derselbe Kirchenlehrer führt uns zu einem festen Vertrauen auf die wahre Siegerin: „Meine Kinder, will mit diesen Worten uns Maria sagen, wenn der Feind euch anfällt, flieht zu mir, schaut auf mich und fasst Mut; denn in mir, eurer Beschützerin, seht ihr zugleich euren Sieg. […] Deshalb heißt Maria: Furchtbar den Mächten der Hölle, wie ein gutgeordnetes Heer: ‚Terribilis ut castrorum acies ordinata‘ (Cant. 6,3).“[8]
Der hl. Kirchenvater Johannes von Damaskus bekräftigt: „Wenn ich auf dich, o Gottesgebärerin, eine unüberwindliche Hoffnung setze, werde ich selig sein; ich werde meine Feinde überwinden, wenn ich nur allein deinen Schutz und deine allmächtige Hilfe als Waffenrüstung besitze.“[9]

Vor diesem Hintergrund leuchtet die historische Botschaft von Fatima noch mehr auf, wo die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria mit der Ankündigung des Triumphes in diesem apokalyptischen Entscheidungskampf erschienen ist. Sie, die Arche des neuen Bundes, bietet ihren Kindern den sicheren Zufluchtsort an: „Jesus will die Verehrung meines Unbefleckten Herzens in der Welt begründen. Wer sie übt, dem verspreche ich das Heil.“[10]
In dieser epochalen Ansage äußert sich der große Plan der Göttlichen Barmherzigkeit für unsere Zeit. Der Höchste selbst will, dass sich die Menschen dem Unbefleckten Herzen Mariens weihen! Und hier liegt der goldene Schlüssel des Heilsgeschehens!

Denn „Maria ist das Heiligtum […] der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, wo Gott erhabener gegenwärtig ist, als an irgendeinem anderen Ort des Universums, und herrlicher thront als über den Cherubim und Seraphim. Ohne ein ganz besonderes Vorrecht ist es daher keinem Geschöpf erlaubt, so rein es auch sein mag, in dieses Heiligtum einzutreten.“[11]
Auf die immense Not der apokalyptischen Endzeit antwortet der Herr mit dem Höchstmaß seines Erbarmens, das auf mütterlichem Weg zu uns kommen will, nämlich durch die Mittlerin aller Gnaden. Sie ist der Weg, auf dem Christus kommt – heute wie vor 2000 Jahren.
„Aus all diesen Gründen will Gott, dass Maria jetzt mehr erkannt, geliebt und geehrt werde als jemals, was ohne Zweifel geschehen wird, wenn die Auserwählten unter dem Gnadenbeistande und der Erleuchtung des Heiligen Geistes in die Übung der vollkommenen und inneren Andacht zu Maria eintreten werden […] Die ganze Fülle ihrer Barmherzigkeit und die Kraft ihrer Hilfe werden sie in jeder Not erfahren und stets bei ihr als treuer Sachwalterin und Mittlerin Zuflucht finden.“[12]

Die Immaculata ist die mit der Sonne bekleidete Frau, die der antichristlichen Weltmacht des Drachen entgegentritt[13] und alle rettet, die sich ihr anvertrauen. Sie, die den Urheber des Lebens geboren hat, wird die Kultur des Todes überwinden. Diese ihre Sendung von Gott her kann sie umso besser und schneller einsetzen, je mehr ihre einzigartige Macht erkannt und angenommen wird. „Glücklich, ja tausendmal glücklich die Christen, welche sich auch jetzt treu und vollkommen an Maria anschließen und sie als ihren sicheren Anker betrachten. In den wütenden Stürmen dieser Welt werden sie nicht untergehen, auch ihre himmlischen Schätze nie verlieren. Glücklich diejenigen, welche in Maria eingehen, wie in die Arche Noes! Die Wasser der Sündflut, die so viele Menschen begraben, werden ihnen nicht schaden, denn: Qui operantur in me non peccabunt (Eccli. 24,30).“[14]

Über die gelebte Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens wird der Mensch in der ganzen Ewigkeit jubeln, denn die himmlische Mutter wird alles für ihn tun. Ein Kind Mariens geht niemals verloren! „So schenkt sie sich auch ganz und gar demjenigen, der ihr alles schenkt. Sie versenkt ihn in den Abgrund ihrer Gnaden, schmückt ihn mit ihren Verdiensten, stützt ihn mit ihrer Macht, erleuchtet ihn mit ihrem Lichte und umfängt ihn mit ihrer Liebe; sie teilt ihm ihre Tugenden mit, ihre Demut, ihren Glauben, ihre Reinheit usw.; sie macht sich zu seinem Unterpfand, ersetzt alle seine Mängel und Fehler, und wird ihm sein ein und alles bei Jesus. Kurz, wer sich Maria völlig geschenkt hat, dem gehört auch Maria ganz an.“[15]
Sie ist eine überaus liebevolle und aufmerksame Mutter, reich an Güte und mächtig, immer und überall zu helfen. Die von Gott übertragene Stellung als Mittlerin aller Gnaden übt sie ständig aus: „Diese gute Mutter und mächtige Fürstin des Himmels würde eher Tausende von Engeln eiligst zu Hilfe senden, um eines ihrer Kinder, das auf sie gebaut, zu retten, als es der Bosheit, Zahl und Gewalt seiner Feinde unterliegen zu lassen.“[16]
Die Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens ist die Lösung für alle Probleme. Sie verdient unser ganzes Vertrauen. Der hl. Maximilian Maria Kolbe bezeugt: „Meine Lieben! Wir müssen oft daran denken, dass es nur eines Wortes, eines Blickes oder lediglich eines Gedankens, einer Hinwendung zur Immaculata bedarf. Sie wird dann wieder alles in Ordnung bringen, was wir in uns, um uns und bei anderen zerstört haben. Und dann wird sie uns lenken: die Gegenwart und auch die Vergangenheit“.[17] Daher ruft der große Apostel Mariens aus: „Liebt die Mutter Gottes, liebt die Immaculata, liebt sie! Sie wird euch glücklich machen. Vertraut ihr, gebt euch ihr ganz hin, ganz und grenzenlos.“[18] Und darüber hinaus bestätigt er: „Wer wahrhaft der Muttergottes geweiht ist, greift ohne Weiteres, wo er auch sei, in die Herzen der Menschen hinein, auch der schlimmsten, und rettet unzählige Seelen.“[19]

Schwester Lucia hat ganz in diesem Sinn betont, dass Gott der Welt zwei letzte Heilmittel gegeben hat: die Verehrung des Unbefleckten Herzens Mariens und den hl. Rosenkranz.[20] Dieser ist die wahre Siegeskette. Daher ist die himmlische Mutter in Fatima, wo sie ihren großen Triumph angekündigt hat, als Königin des hl. Rosenkranzes erschienen. Schwester Lucia sagte dazu: „Die allerseligste Jungfrau hat in diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit verliehen. […] Ich sage Ihnen, es gibt kein Problem, egal wie schwierig es ist, das wir nicht durch das Rosenkranzgebet lösen können. Mit dem hl. Rosenkranz werden wir uns selbst retten. Wir werden uns selbst heiligen. Wir werden unseren Herrn trösten und die Rettung vieler Seelen erlangen.“[21]

Die Immaculata ist die fürbittende Allmacht bei Gott, da sie alles bei ihm vermag. Sie gibt uns den Rosenkranz als entscheidende Waffe des Sieges. Das haben die Heiligen und wahrhaft erleuchtete Hirten klar gesehen und bezeugt: „Maria, die Königin des Rosenkranzes, ist die Königin des Weltalls. […] Jedes gute Rosenkranzgebet ist ein Stück geistiger Welteroberung. Eine Art Exorzismus […] Der Rosenkranz ist, ohne etwas Maschinenhaftes zu sein, unser Maschinengewehr! Wir leisten damit dringende praktische Gegenwarts- und Zukunftsarbeit. Rosenkranzgebet ist Kriegsdienst. […] Wir werden deshalb mit der übrigen Christenheit zum Rosenkranz greifen und unser Kampfprogramm […] vertrauensvoll der Schlangenkopfzermalmerin […] zu Füßen legen. […] Es ist heute wie am Anfang der Tage. Gott ruft die neue Zeit, die wir erwarten, hervor aus dem Nichts unserer Ohnmacht. Auf zum Gebet! Maria unser Schlachtruf! St. Michael unser Feldmarschall!“[22] Der Rosenkranz führt uns mit absoluter Sicherheit zum Sieg!

Während der böse Feind für sein Lager die Ersten, Großen und Mächtigen zusammengeführt hat, macht unsere himmlische Mutter das genaue Gegenteil. Der hl. Papst Johannes Paul II. bekräftigte bei der Seligsprechung der Hirtenkinder Francisco und Jacinta am 13. Mai 2000 in Fatima, dass nach einem göttlichen Plan die mit der Sonne bekleidete Frau vom Himmel gekommen ist, um die vom Vater bevorzugten Kleinen aufzusuchen.[23]
„Die himmlische Mutter vermehrt in ihrem Unbefleckten Herzen unermesslich den Wert des Rosenkranzgebetes ihrer schwachen Kinder. Sie erfleht ihnen sehr wirksam vom Herrn der Heerscharen die siegreiche göttliche Gnade und Kraft. […] Das Rosenkranzgebet der schwachen Kinder, durchdrungen von der Demut und dem Licht der mit der Sonne bekleideten Frau, trifft wie ein Blitz den Hochmut der höllischen Mächte.“[24]

Man versteht also, warum der hl. Padre Pio, auf den Rosenkranz weisend, sprach: „Bring mir die Waffe! Gib mir die Waffe!“[25] Wer die überragenden Wirkungen des Rosenkranzes erkannt hat, der versteht, warum wir ihn täglich beten und überall verbreiten sollen.
Der hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort verdeutlicht das eindringlich: „Das Ave Maria ist die mächtigste Waffe, welche die bösen Geister in die Flucht schlägt, die Feinde des Volkes Gottes niederschmettert, die Irrtümer vernichtet. Das Ave erfüllt uns mit allen Arten von Gnaden, erfreut den Himmel, erneuert die Freude Mariens und fördert die Ehre der Heiligsten Dreifaltigkeit.“[26]
Der hl. Kirchenlehrer Bonaventura unterstreicht, wie sehr die Dämonen vor dem erhabenen Namen Maria zittern[27] und der hl. Kirchenlehrer Bernhard von Clairvaux verweist darauf, dass der Satan es sogar fürchtet, diesen Namen ausgesprochen zu hören[28]. „Der Satan entweicht, die Hölle bebt zusammen, wenn ich bete: Ave Maria.“[29]
In diesem Licht ist das treue und vertrauensvolle Gebet des Rosenkranzes das dringendste Gebot dieser geschichtlichen Stunde. „Und Thomas von Kempen bemerkt, gleichwie die Menschen vor Schrecken zur Erde fallen, wenn der Blitz in ihrer Nähe einschlägt, so werden die Teufel niedergeschmettert, wenn sie den Namen Maria nennen hören.[30] O welch herrliche Siege haben die Verehrer Marias durch Anrufung ihres heiligsten Namens über diese Feinde davongetragen.“[31]

In diesem apokalyptischen Entscheidungskampf wird die allerseligste Jungfrau Maria, die Königin des hl. Rosenkranzes und Siegerin in allen Schlachten Gottes, den größten Triumph ihres Unbefleckten Herzens herbeiführen! Der hl. Maximilian Maria Kolbe, der Apostel der Immaculata, sagte prophetisch voraus: „Ihr werdet eines Tages die Statue der Immaculata auf der höchsten Zinne des Kremls aufgestellt sehen. […] Bevor dies der Fall sein wird, müssen wir eine blutige Prüfung bestehen.“[32]

13. Februar 2021

Pastor Frank Unterhalt

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[1] Ludwig Maria Grignion von Montfort, Das Goldene Buch, Feldkirch 1987, S. 19.
[2] Ebd., S. 32.
[3] Ebd., S. 23.
[4] Ebd., S. 33–34.
[5] Ebd., S. 34–36.
[6] Ebd., S. 18.
[7] Alfons Maria von Liguori, Die Herrlichkeiten Mariens, Müstair 1991, S. 116.
[8] Ebd., S. 118.
[9] Johannes von Damaskus, In Annunt. Dei Gen., in: Alfons Maria von Liguori, S. 120.
[10] Manfred Adler, Zeichen der Zeit, Leutesdorf 1982 (6. Aufl.), S. 68.
[11] Ludwig Maria Grignion von Montfort, S. 4.
[12] Ebd., S. 38.
[13] Vgl. auch Paula Schlier, Das große Zeichen der Endzeit, Jestetten 1975 (3. Aufl.), S. 55.
[14] Ludwig Maria Grignion von Montfort, S. 127.
[15] Ebd., S. 102.
[16] Ebd., S. 154.
[17] Familie Mariens, Triumph des Herzens, (III) 2020, Nr. 160, S. 36.
[18] Maria Winowska, Pater Maximilian Kolbe – Ein Leben im Dienst der Immaculata, Freiburg/Schw. – Konstanz – München 1952, S. 160.
[19] Familie Mariens, S. 11.
[20] Vgl. Mark Fellows, Sister Lucia. Apostle of Mary’s Immaculate Heart, New York 2007, S. 266.
[21] Ebd., S. 267.
[22] Robert Mäder, Maria siegt!, Basel 1935, Kapitel 2 und 4.
[23] Vgl. Papst Johannes Paul II., Predigt zur Seligsprechung der Hirtenkinder Jacinta und Francisco am 13. Mai 2000, 1.
[24] Ivan Pojavnik, Das Mysterium des Konzils, Meckenheim 1996, 1. Band, S. 62–63.
[25] Ferdinand Ritzel, Pater Pio. Sein Leben, Lieben und Leiden, Media Maria Verlag 2018, S. 272.
[26] Ludwig Maria Grignion von Montfort, S. 417.
[27] Vgl. Bonaventura, Spec. B. V. lect. 3–11, in: Alfons Maria von Liguori, S. 119.
[28] Vgl. Bernhard von Clairvaux, Apud Lyraeum, Trisagion Mar. 1. 3. t. 9, in: Alfons Maria von Liguori, S. 121.
[29] Alanus, De Psalt. p. 4. c. 30, in: Alfons Maria von Liguori, S. 122.
[30] Thomas von Kempen, Ad. Nov. s. 23, in: Alfons Maria von Liguori, S. 121.
[31] Alfons Maria von Liguori, S. 121.
[32] Maria Winowska, S. 142.


In the army of the one who wins in all God’s battles

In these end times, in which the apocalyptic battle between light and darkness is approaching its climax and decision, the unique position of the Blessed Virgin Mary must be recognized throughout the world. The Immaculata is the Victress in all God’s battles. She has appeared on the horizon of our epoch as the great sign of salvation and redemption (cf. Apoc 12:1), because the Lord has so ordained it in His merciful providence.

For the Most High “made Mary Mistress of Heaven and Earth, and raised her to be the Leader of His hosts, the Treasurer of His riches, the Dispenser of His graces, the Instrument of His great miracles, the Redeemer of the human race, the Mediatrix of the elect, the Destroyer of God’s enemies, and the faithful Associate of His glory and His triumphs.”[1]

In this regard, St. Louis de Montfort states: “God, then, wants to reveal and glorify Mary, the masterpiece of his hands, in the latter times.”[2] She, the dawn of our redemption, precedes the glorious rising of the Sun of Salvation. Thus, the true devotion to Mary is governed by the famous phrase: Ut adveniat regnum tuum, adveniat regnum Mariæ!

The Immaculata “has brought forth, in union with the Holy Spirit, the greatest that has ever existed and will ever exist, namely, the God-Man. Therefore, she will also bring forth the greatest things when the latter times shall come.”[3]

In our days, then, when satan is trying to set himself up as the perceived winner, as he controls the key positions of the anti-church and the world, looking to the Blessed Virgin Mary gives us the true understanding: She will inflict the complete and final defeat on the serpent and all his followers!

“Mary, therefore, more than ever, in her mercy, power and fullness of grace, should be recognized and loved precisely in these latter times […] Finally, Mary should become the terror of the demons and their followers, like an army drawn up in battle array, and precisely in these latter times, because satan knows that he will then have only a little time left to destroy souls, and therefore he will redouble his hostile efforts and attacks day after day.”[4]

From this perspective, one understands even better how unique the mission of our Heavenly Queen is in God’s plan of salvation for us human beings, as it is clearly described in the Protoevangelium (cf. Gen 3:15): “Chiefly to be understood from those final cruel attacks of the devil, which multiply from day to day until the reign of the antichrist, is that first and famous prophecy and curse of God, which was already hurled against the serpent in the earthly paradise […] The most terrible and strongest opponent whom God could place against satan is Mary, the Blessed Virgin and Mother of the Redeemer. God gave her already from paradise […] such great power to defeat, overthrow and crush this proud and nefarious spirit that he fears Mary more than all angels and men, yes, in a certain sense even more than God Himself […] That is to say […] that satan, in his pride, suffers infinitely more to be defeated and punished by a lowly and humble handmaid of the Lord than by the Lord Himself, and that her humility is more destructive to him than the omnipotence of God.”[5]

St. Louis de Montfort illustrates the exalted position of the victorious Virgin with the following statement: “The power which God has freely willed to grant to Mary is so great that she seems to have the same power as God, and her petitions and prayers are so powerful with God that they are considered commands to Him in spite of His Majesty, who can never resist the supplications of the beloved Mother.”[6]

That is why all hell trembles before the Immaculata! She is the invincible Guide of the Heavenly Hosts. St. Alphonsus Liguori says in this regard: “Mary is not merely the Queen of Heaven and the Saints, but also the Mistress of hell and the devils, because she heroically overcame them by her virtues.”[7]

The same Doctor of the Church leads us to a firm trust in the true victress: “My children, with these words Mary wants to tell us, when the enemy attacks you, flee to me, look to me and take courage; for in me, your Protectress, you see at the same time your victory […] That is why Mary is called: Fearful to the powers of hell, like a well-ordered army: Terribilis ut castrorum acies ordinata (Cant. 6:3).”[8] Church Father St. John of Damascus affirms: “If I place in you, O God-bearer, an unconquerable hope, I shall be blessed; I shall overcome my enemies, if only I have your protection and your almighty help alone as my armor.”[9]

Against this background, the historical message of Fatima shines even more, where the Blessed Virgin and Mother of God appeared with the announcement of triumph in this apocalyptic decisive struggle. She, the Ark of the New Covenant, offers her children the safe haven: “Jesus wants to establish the devotion to my Immaculate Heart in the world. To those who practice it, I promise salvation.”[10]

In this epochal announcement the great plan of Divine Mercy for our time is expressed. The Most High Himself wants people to consecrate themselves to the Immaculate Heart of Mary! And here lies the golden key of salvation history!

For “Mary is the Sanctuary […] of the Most Holy Trinity, where God is more exaltedly present than in any other place in the universe, and more gloriously enthroned than above the cherubim and seraphim. Without a very special privilege, therefore, no creature, however pure, is permitted to enter this Sanctuary.”[11]

The Lord responds to the immense need of the apocalyptic end times with the highest measure of His mercy, which wants to come to us in a motherly way, namely through the Mediatrix of all graces. She is the way by which Christ comes — today just like 2000 years ago.

“For all these reasons, God wants Mary to be known, loved and honored, now more than ever, which will undoubtedly happen when the elect, under the grace and illumination of the Holy Spirit, will enter into the practice of perfect and interior devotion to Mary […] The whole fullness of her mercy and the power of her help will be experienced by them in every need, and they will always find refuge in her as a faithful Administrator and Mediatrix.”[12]

The Immaculata is the Woman clothed with the sun who confronts the antichristian world power of the dragon[13] and saves all who entrust themselves to her. She, who gave birth to the Author of life, will overcome the culture of death. She can use this mission of hers from God all the better and faster, the more her unique power is recognized and accepted. “Happy, indeed a thousand times happy, are the Christians who even now faithfully and perfectly attach themselves to Mary, regarding her as their sure anchor. In the raging storms of this world they will not perish, nor will they ever lose their heavenly treasures. Happy are those who enter into Mary as into Noah’s Ark! The waters of the Flood, which bury so many people, will not harm them, because: Qui operantur in me non peccabunt (Eccli. 24,30).”[14]

About the lived consecration to the Immaculate Heart of Mary, man will rejoice throughout eternity, because the Heavenly Mother will do everything for him. A child of Mary is never lost! “In this way she also gives herself completely to the one who gives her everything. She drowns him in the abyss of her graces, adorns him with her merits, sustains him with her power, enlightens him with her light, and embraces him with her love; she communicates to him her virtues, her humility, her faith, her purity, etc.; she makes herself his pledge, replaces all his defects and faults, and becomes his one and all with Jesus. In short, whoever has given himself completely to Mary, to him Mary also belongs completely.”[15]

She is an exceedingly loving and attentive mother, rich in goodness and powerful to help always and everywhere. She constantly exercises the position entrusted to her by God as Mediatrix of all graces: “This good mother and powerful Princess of Heaven would rather send thousands of angels in haste to the rescue of one of her children that was relying on her than let him succumb to the malice, number and violence of his enemies.”[16]

The consecration to the Immaculate Heart of Mary is the solution to all problems. She deserves all our confidence. St. Maximilian Kolbe testifies: “Dearly beloved! We must often remember that all it takes is a word, a glance, or merely a thought, a turning to the Immaculata. She will then put in order again all that we have destroyed in ourselves, around us and in others. And then she will guide us: the present and also the past.”[17] Therefore, the great Apostle of Mary exclaims: “Love the Mother of God, love the Immaculata, love her! She will make you happy. Trust her, give yourselves totally to her, completely and without limits.”[18] And furthermore, he affirms: “Whoever is truly consecrated to Our Lady reaches out without further ado, wherever he may be, into the hearts of men, even the worst, and saves countless souls.”[19]

Sister Lucia emphasized in this sense that God has given the world two ultimate remedies: devotion to the Immaculate Heart of Mary and the Holy Rosary.[20] The latter is the true chain of victory. This is why the Heavenly Mother appeared at Fatima, where she announced her great triumph as the Queen of the Holy Rosary. Sister Lucia said about this: “The Most Holy Virgin in these last times in which we live has given a new efficacy to the recitation of the Holy Rosary […] There is no problem, I tell you, no matter how difficult it is, that we cannot resolve by the prayer of the Holy Rosary. With the Holy Rosary, we will save ourselves. We will sanctify ourselves. We will console Our Lord and obtain the salvation of many souls.”[21]

The Immaculata is the Intercessory Omnipotence with God, since she is able to do everything with Him. She gives us the Rosary as the decisive weapon of victory. The saints and truly enlightened shepherds have clearly seen and testified to this: “Mary, the Queen of the Rosary, is the Queen of the Universe […] Every good prayer of the Rosary is a piece of spiritual world conquest. A kind of exorcism […] The Rosary, without being something machine-like, is our machine gun! With it we do urgent practical work for the present and the future. Praying the Rosary is war service […] Therefore, together with the rest of Christianity, we will take up the Rosary and trustingly lay our combat program […] at the feet of her who will crush the serpent’s head […] It is today as at the beginning of days. God calls forth the new time we are waiting for from the nothingness of our impotence. Let us pray! Mary be our battle cry! St. Michael our field marshal!”[22] The Rosary leads us to victory with absolute certainty!

While the evil enemy has gathered for his camp the first, the great and the powerful, our Heavenly Mother does the exact opposite. Pope St. John Paul II, at the beatification of the shepherd children Francisco and Jacinta in Fatima on May 13, 2000, affirmed that according to a Divine plan, the Woman clothed with the sun came from Heaven to seek out the little ones favored by the Father.[23]

“The Heavenly Mother, in her Immaculate Heart, immeasurably increases the value of the Rosary prayed by her weak children. She implores for them very effectively from the Lord of Hosts the victorious Divine grace and strength. […] The Rosary prayer of the weak children, imbued with the humility and light of the Woman clothed with the sun, strikes like lightning the arrogance of the infernal powers.”[24]

One understands, then, why St. Padre Pio, pointing to the Rosary, said: “Bring me the weapon! Give me the weapon!”[25] Those who have recognized the surpassing effects of the Rosary understand why we should pray it daily and spread it everywhere. St. Louis de Montfort makes this vividly clear: “The Ave Maria is the most powerful weapon which puts evil spirits to flight, strikes down the enemies of God’s people, destroys error. The Ave Maria fills us with all kinds of graces, gladdens Heaven, renews Mary’s joy, and promotes the glory of the Most Holy Trinity.”[26]

St. Bonaventure, a Doctor of the Church, emphasizes how demons tremble at the sublime name of Mary,[27] and St. Bernard of Clairvaux, another Doctor of the Church, points out that satan even fears to hear this name pronounced[28]. “Satan escapes, hell quakes when I pray: Ave Maria.”[29] In this light, the faithful and trusting prayer of the Rosary is the most urgent imperative of this historical hour. “And Thomas a Kempis remarks, just as men fall to the earth in terror when lightning strikes near them, so the devils are struck down when they hear the name of Mary mentioned.[30] O what glorious victories the devotees of Mary have won over these enemies by invoking her most holy name.”[31]

In this apocalyptic decisive battle, the Blessed Virgin Mary, Queen of the Holy Rosary and Victress in all God’s battles, will bring about the greatest triumph of her Immaculate Heart! St. Maximilian Kolbe, the Apostle of the Immaculata, prophetically foretold: “You will one day see the statue of the Immaculata placed on the highest pinnacle of the Kremlin […] Before this will be the case, we must pass a bloody trial.”[32]

February 13, 2021

Fr. Frank Unterhalt

Translation by Martin Bürger, LifeSite

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[1] Ludwig Maria Grignion von Montfort, Das Goldene Buch, Feldkirch 1987, p. 19.
[2] Ibid., p. 32.
[3] Ibid., p. 23.
[4] Ibid., p. 33-34.
[5] Ibid., p. 34-36.
[6] Ibid., p. 18.
[7] Alfons Maria von Liguori, Die Herrlichkeiten Mariens, Müstair 1991, p. 116.
[8] Ibid., p. 118.
[9] Johannes von Damaskus, In Annunt. Dei Gen., in: Alfons Maria von Liguori, p. 120.
[10] Manfred Adler, Zeichen der Zeit, Leutesdorf 1982 (6th ed.), p. 68.
[11] Ludwig Maria Grignion von Montfort, p. 4.
[12] Ibid., p. 38.
[13] Cf. also Paula Schlier, Das große Zeichen der Endzeit, Jestetten 1975 (3rd ed.), p. 55.
[14] Ludwig Maria Grignion von Montfort, p. 127.
[15] Ibid., p. 102.
[16] Ibid., p. 154.
[17] Familie Mariens, Triumph des Herzens, (III) 2020, Nr. 160, p. 36.
[18] Maria Winowska, Pater Maximilian Kolbe – Ein Leben im Dienst der Immaculata, Freiburg/Schw. – Konstanz – München 1952, p. 160.
[19] Familie Mariens, p. 11.
[20] Cf. Mark Fellows, Sister Lucia. Apostle of Mary’s Immaculate Heart, New York 2007, p. 266.
[21] Ibid., p. 267.
[22] Robert Mäder, Maria siegt!, Basel 1935, Chapters 2 and 4.
[23] Cf. Papst Johannes Paul II., Predigt zur Seligsprechung der Hirtenkinder Jacinta und Francisco am 13. Mai 2000, 1.
[24] Ivan Pojavnik, Das Mysterium des Konzils, Meckenheim 1996, 1st volume, p. 62-63.
[25] Ferdinand Ritzel, Pater Pio. Sein Leben, Lieben und Leiden, Media Maria Verlag 2018, p. 272.
[26] Ludwig Maria Grignion von Montfort, p. 417.
[27] Cf. Bonaventura, Spec. B. V. lect. 3-11, in: Alfons Maria von Liguori, p. 119.
[28] Cf. Bernhard von Clairvaux, Apud Lyraeum, Trisagion Mar. 1. 3. t. 9, in: Alfons Maria von Liguori, p. 121.
[29] Alanus, De Psalt. p. 4. c. 30, in: Alfons Maria von Liguori, p. 122.
[30] Thomas von Kempen, Ad. Nov. p. 23, in: Alfons Maria von Liguori, p. 121.
[31] Alfons Maria von Liguori, p. 121.
[32] Maria Winowska, p. 142.